Über Ines Sey
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Historie
Eigentlich wollte ich bei der Erstellung dieser Homepage
einigen Zeilen
von Heinz-Rudolf Kunze folgen, die er in seinem Lied "Leben
ohne Wiederholung" zum Besten gab: "Von mir gibt es nichts zu
berichten." Doch dann besann ich mich darauf, dass ich bei
fast allen Seiten über Künstler auf
"über
mich" schaue, was denn bisher großes geleistet wurde.
Hier also ein kleiner Abriss aus dem bisherhigen
künstlerischen Leben von Ines Sey:
Gemälde:
1995 begann
ich mich für Kunst zu interessieren. Während der
Osterferien
hat unsere Lateinlehrerin einen Teil unseres Lateinkurses in ihr
Elternhaus in
den Schwarzwald eingeladen. Dazu kam noch ein Künstler aus
Merseburg, dessen Namen mittlerweile aus meinem
Gedächtnis
entschwunden ist.
In diesen 1-2 Wochen brachte er uns viel zum Thema Kunst im
Allgemeinen und zum Thema Gemälde in Aquarell im Speziellen
bei.
Er zeigte uns, wie wir die Welt anders - mit Künstler-Augen -
sehen
können. So taucht im Himmel z.B. immer rot auf (auch
wenn im
ersten Augenblick unsichtbar) oder Farben nehmen sich in der
Natur
immer wieder gegenseitig auf.
Nach diesen Wochen war mein Herz entflammt. Krönender
Abschluss
war eine kleine Ausstellung meiner Gemälde als wir wieder zu
Hause
waren. Im nächsten Jahr sind hauptsächlich
Gemälde in
Aquarellfarben entstanden.
In den darauffolgenden Jahren folgte eine breite künstlerische
Ausbildung. Unsere Lehrer haben uns ermutigt, immer wieder mit
neuen Farben, Untergründen, Stilen zu experiementieren. Manche
Mittel
gefielen mir besser als andere. Übrig geblieben ist aus dieser
Zeit meine Vorliebe für Kreiden - insbesondere
Ölpastellkreiden.
Dann gab es ein paar ruhige Jahre. Bedingt durch mein Studium lag
meine Kreativität recht brach. Doch sobald der Druck des
Studiums - des Gefühls 24h etwas tun zu müssen,
selbst wenn man nichts tut - von mir gefallen war, kam meine
Kreativität zurück und ich begann mit Acrylfarben zu
malen. Schon bei den ersten Versuchen beeindruckten
mich Vielseitigkeit und Leuchtkraft von Acrylfarben.
Seitdem
lässt Acrylfarbe mich nicht mehr los.
Ines Sey war auf der documensa II vom 17.4.2009 - 19.4.2009 in München im Holiday Inn München City Center. www.documensa.de
Schreiben:
Schreiben
und
Gemälde traten ungefähr zur gleichen Zeit in
mein Leben.
Alles begann zu Schulzeiten. Während des Unterrichts kritzelte
ich
irgendwelche Bildchen oder schrieb Gedichte. Später entstanden
viele Gedichte. Worte faszinierten mich (ebenso wie heute). In
Gedichten entfalten sie eine wunderbare
Wirkung. Stimmungen/Gefühle lassen sich wunderbar in
Gedichten eingefangen. Zu Beginn war ich geschickter im
Schreiben
als im Zeichnen. Danach reihten sich zu Gedichten Kurzgeschichten, in
denen enige schwierige Ereignisse wie z.B. den Tod meines
Großvaters das zentrale Thema sind. Auch für das
Schreiben
stellte das Studium eher eine kreative Stillstandsphase dar.
Stattdessen sind während dieser Zeit viele Sachtexte
entstanden
wie z.B. ein Buch über Intelligenz, dass ich für eine
Freundin zum Geburtstag schrieb oder Diplomarbeit,
unzählige
Papers sowie einige Artikel für Fachzeitschriften.
Mit dem Buchprojekt Blog startete ein Versuch einer neuen Art
des
Schreibens - es entsteht ein Buch vollständig unter den Augen
des
Publikums. Es ist eine Herausforderung, ein Buch zu schreiben . Das
Wissen, dass einige mitlesen macht es noch spannender. Beim Buchprojekt
dürfen alle mitmachen.

