Archiv für: März 2009

Jan's Studienort

von Ines Sey E-Mail

Noch einmal zur Erinnerung... Jan bewirbt sich gleichzeitig bei drei Universitäten: HU Berlin, LMU München, Georg-August Universität Göttingen. Er wird bei allen Universitäten angenommen. In meinem System suchen nicht Bewerber für Studienplätze das Studienfach aus, sondern Unis schlagen einen Studienplatz vor. Alle drei Universitäten bieten ihm einen Studienplatz in einem naturwissenschaftlichen Fach an. HU Berlin schlägt Astronomie als Studienplatz vor, LMU München Mathematik und Georg-August Universität Göttingen Physik.

Da Jan humanistische Studienfächern bevorzugt, trifft er seine Entscheidung nicht für Fach oder Universität sondern für die Stadt, in der er studieren möchte. Entscheidung fällt auf München. D.h. ich entscheide mich für München, da mir München bekannt ist. In Göttingen war ich noch nie, in Berlin zwar schon einige Male aber gelebt habe ich nur in München.

Hauptdarsteller + Nebendarsteller im Buchprojekt

von Ines Sey E-Mail

Beim Nachdenken über Fortsetzungen im Buchprojekt ist mir gerade aufgefallen, dass bei Fortsetzungen alle Charaktere das Ende eines Teils überleben müssen, damit sie in der nächsten Folge wieder auftauchen können.

Allerdings ist es aber ganz schön doof, wenn Jan seine Herzdame schon im ersten Band bekommt. Um dann den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, muss er sie ja wieder verlieren. Was wiederum bedeuten würde, dass man eine der beiden Personen verliert. Andererseits ist es auch doof, wenn beide sich erst im 2 oder 3 Band finden, weil dann zwei voneinander unabhängige Geschichten parallel verlaufen würden, bei denen sich der Leser langweilen könnte, weil er weiß, dass sie irgendwann zusammen finden werden.

Das wäre halt dann der klassische Filmplot für Liebesgeschichten. In meinem Filmplots Blog habe ich bisher ja kaum typische Liebesgeschichten, sondern hauptsächlich Teenie-Geschichten. Die verlaufen noch nach einem anderen Muster.

Na ja, vielleicht sollten Beziehungen nicht im Vordergrund stehen, sondern eher Entwicklung von Charakteren. So wäre es weniger wichtig. Es könnten sich beide am Anfang schon im ersten Buch kennen lernen. Sie werden ein Paar. Ab diesem Zeitpunkt meistern sie gemeinsam die Weld. Oder jedes Buch hat ein anderes Thema. Im ersten Buch kann es ja um eine typische Liebesgeschichte gehen, d.h. beide finden sich am Ende des ersten Buches. Thema des zweiten Buches wäre dann etwas anderes.

Wie war das bei Harry Potter? Hm, ziemlich klar, es ging immer um die Bekämpfung von Lord Voldemort. Alles andere waren Seitengeschichten. Sind Harry Potter Bücher deshalb so beliebt, weil es immer gut gegen böse geht? Das ist wohl das Genre Märchen/Fantasy.

Elternliebe + Frauen als Beziehungskitt

von Ines Sey E-Mail

Heute. In einem Cafe in Konstanz. Cafe Aran. Man kann dort sehr gut sitzen, kann einfach Leben sowie Menschen auf sich wirken lassen. Dort entdeckte ich zwei sehr interessante Dinge.

Erste Szene: Junge Frau schlingt ihre Arme von hinten um eine ältere Dame während diese gerade bestellen wollte. Einen kurzen Augenblick kuschelte ältere Dame in den Armen gleichzeitig bestrebt, davon wieder loszukommen. Dabei hatte sie einen sehr glücklichen Blick in den Augen. Diese Szene erinnert mich ein wenig an meine Oma. Sie hat es einerseits sehr genossen, wenn ich ihr solche offensichtlichen Liebesbekundungen zukommen lassen habe. Andererseits war ihr etwas unwohl, weil ihr ihre Eltern noch beigebracht haben, dass man im öffentlichen Raum keinerlei Affektionen füreinander zeigt. Genauso sah es bei der älteren Dame aus. Aber ihr Glück stand ihr einfach in den Blick geschrieben. Also liebe Leser, nehmt Eure Oma einfach mal in den Arm, sie freut sich darüber, auch wenn sie vielleicht etwas grantig wirkt.

Zweit Szene - nein, vielmehr Phänomen. Nur Pärchen oder Frauen/Mädchen saßen gemeinsam im Cafe. Gelegentlich saß auch einmal ein einzelner Herr zwischen den Leuten, aber es gab keine Männergruppe. Auch bei längerem Nachsinnen über meine männlichen Freunde/Bekannten sowie Thema Frühstücken bzw. tagsüber im Cafe sitzen fällt auf, dass ich (als bekennender Frühstücksausgeher) kaum Männergruppen tagsüber in Cafes antreffe. Oder auch in Museen (eine andere super Sonnstagsnachmittags-Beschäftigung) sind eigentlich nie Männergruppen. Was machen Männer am Wochenende tagsüber, wenn sie gerade keine Familie haben. Wenn ich mal so meine Single-Bekannten durchgehe, dann gehen sie Samstags meist Shoppen bzw. Erledigungen machen (aber allein). Andere besuchen Seminare (allein) oder treffen sich mit weiblichen Freunden zum Frühstücken. Tja, mehr fällt mir gerade nicht ein. Also ihr Männerwelt... was macht ihr am Wochenende tagsüber, wenn ihr nicht mit euren Frauen/Familien beschäftigt seid?

Dem muss mal auf den Grund gegangen werden.