Archiv für: April 2009
Ideen zur Kernbotschaft vom Buchprojekt: Internetcommunities
Eine weitere Idee für mein Buchprojekt. Es könnte Jans Überengagement in Internet-Communities dargestellt werden. Darüber hinaus macht er kaum noch etwas anderes. Jan zieht sich immer mehr von seinen Kommilitonen zurück. Er verbringt immer mehr Zeit in Internet-Communities. Er wartet in den Vorlesungen nur auf Pausen um mit seinem I-Phone im Internet Mails zu checken, Kontakte in Facebook zu pflegen, Blogartikel zu schreiben, Videos hochzuladen und sich in seinem Expertenstatus zu sonnen. Er zieht eine Befriedigung daraus zu sehen, dass er mehr Kontakte hat als andere, zum Forenmoderator ernannt wurde usw. Irgendwann wird er jedoch Probleme bekommen, da er seine Kommunikationsart verändert. Andere verstehen ihn nicht mehr, auch nicht seine Professoren. So wird er durch einige Prüfungen fallen bevor er das Problem tatsächlich erfassen kann - Jan ist abhängig vom Internet. Mit Hilfe einer jungen Frau, in die er sich verliebt, nutzt er das Internet nur noch in gemäßigter Form.
Sein Internet-Wissen kann er aber im zweiten Band dann nutzen in dem er der Universität hilft gegen Hacker oder Spamer (irgendwelche Bösen halt). Spannend daran wird sein, wie er seine Abhängigkeit überwindet, sich selbst schützt, das Internet nur als Informationsquelle oder zum Kontakt halten zu nutzen ohne wieder in den Sog der Abhängigkeit hineingezogen zu werden.
Im Rahmen dessen frage ich mich gerade, ob jeder abhängig vom Internet werden kann oder ob Abhängigkeit generalistisch ist. Per Zufall trifft ihn halt die Abhängigkeit Internet. Ohne Internet hätte ihn aber vielleicht auch Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Spielsucht oder Extremsport erhaschen können. Gibt es so etwas wie ein Gen für Abhängigkeit. Bzw. welches Bedürfnis befriedigt die Abhängigkeit... hängt es davon ab, was einem im ersten Schritt am meisten fehlt. Wird man dann von dem Produkt abhängig, welches dieses Bedürfnis am besten befriedigen kann? Diesen Fragen werde ich einmal nachgehen...
Ideen zur Kernbotschaft vom Buchprojekt: Bildung ist wichtig!
Bei einem Streifzug durchs Internet entdeckte ich Schreibwerkstatt.de. Dort gibt es eine ganze Reihe Hinweise, wie man schreiben kann/soll und was Schriftsteller (oder zukünftige Schriftsteller) so denken. Am interessantesten war, dass alle Schriftsteller ihr Buchprojekt mit einer Storyline begannen. Hier der Link zur Schreibwerkstatt. Somit habe ich mir gedacht, dass ich zwar noch keine Storyline haben will/muss, aber die Kernbotschaft vom Buchprojekt formulieren will.
Sie ist noch nicht klar, aber hier schon einmal eine erste Idee zum Ziel vom Buchprojekt. Es wird nicht darauf geachtet, ob es zu anderen Artikeln im Buchprojekt passt. Die Idee basiert auf meinen Überzeugungen. Das wollte ich schon immer mal der Welt mitteilen (natürlich erkennen das auch andere, aber es kann nicht häufig genug gesagt werden):
Bildung ist wichtig! Um dies zu zeigen könnte das Buch einen Fantasy-Charakter annehmen, in dem Jan eine andere Welt neben seiner kennen lernt. In dieser anderen Welt gibt es keine Bildung. In dieser Welt ohne Bildung wäre es schmutzig, würde eine hohe Kriminalität herrschen u.s.w.
Plot 1: Jan könnte mit seiner Bildung unzufrieden sein. Er könnte dann in diese Welt unfreiwillig hinein gezogen werden. Aus dieser Welt muss sich Jan dann den Weg wieder nach Hause bahnen. Zurück zu Hause angekommen, würde er Bildung schätzen als ein hohes Kulturgut. Plot 2: Jan könnte ein wunderschönes Mädchen kennen lernen, in das er sich sofort verliebt. Dieses Mädchen käme aus einer anderen Welt, hätte keinerlei Bildung genossen. Sie fällt dementsprechend immer wieder negativ auf, weil es so naiv ist sowie sich nicht zu bewegen weiß. Die Nicht-Bildung des Mädchens schreckt ihn ab. Doch da Jan schrecklich verliebt ist, bringt er ihr alles bei, was so notwendig ist, um in einer gebildeten Umwelt klar zu kommen.
Andere Ideen folgen...
Jan's Stammcafe - Cafe Zeitgeist in München
Lange war es unklar, welches Jan's ideales Stammcafe in München sein sollte. Ich selbst liebe ja immer wieder Starbucks am Odeonsplatz in München, aber essen sollte man bei Starbucks wahrlich nicht, wenn es geschmacklich anspruchsvoll sein soll.
In München ist CadU gut zum Frühstücken, Newsbar oder Vorstadtcafe gut zum Freunde treffen. Aber ideal ist es alles irgendwie nicht (zu schlechter Service, zu laut).
Heute war ich mal wieder in einem von mir länger unbesuchten Cafe. Es fällt meinen Freunden und mir nie ein, wenn wir uns verabreden. Aber es passt wie die Faust aufs Auge für Jan. Es heißt Cafe Zeitgeist in der Türkenstraße in München Maxvorstadt. Cafe Zeitgeist hat einen großen Vorteil. Es liegt direkt am Georg-Elsner Platz. Somit können die Betreiber zwei Reihen Tische aufstellen, bei denen ein Gast auf dem Platz statt der Straße sitzt im Gegensatz zu vielen anderen Cafes. Cafe Zeitgeist hat ein moderates Preisniveau. Fast alle Gerichte gibt es für unter 10 EUR - viele Pastagerichte kosten nur die Hälfte. Alle Gerichte sind sehr lecker. Außerdem fällt auf, dass unglaublich viele Leute Kuchen bestellen - scheint gut zu sein. Mein Tischnachbar bezeichnete den Kuchen als sensationell.
Also verbringt Jan viele seiner Pausen / Abende im Cafe Zeitgeist. Wird dort Menschen kennen lernen, über andere lästern, fürs Studium lernen und was man halt sonst noch so in einem Cafe macht.
Philosophie des Geistes - Simulationstheorie
Philosophie des Geistes war mein zweiter Vortrag heute. Philosophie, weil philosophische Erklärungsmodelle vorgestellt wurden. Geist, weil Zusammenhang zwischen Körper und Geist betrachtet wurde. Alles in allem war es ein recht verworrener Vortrag. Aber eine interessante Philosophie-Schule wurde angerissen: Transhumanismus mit Nick Bostrom als einer der wichtigsten Vertreter. Unsere Dozentin stufte den Transhumanismus als gefährlich ein. Etwas als gefährlich zu deklarieren, regt natürlich an, mal im Internet zu stöbern, was denn so gefährlich daran sei. Dabei ist ein Paper von Nick Bostrom aufgepoppt, das wie philosophische Grundlagen des Films Matrix wirken: Are You Living In a Computer Simulation? Nick Bostrom. Philosophical Quarterly, 2003, Vol. 53, No. 211, pp. 243-255. (Erster draft 2001.)
Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass Matrix 1 schon 1999 in die Kinos kam, also 2 Jahre vor dem ersten Draft des Artikels. Hm, wer hat wohl wen beflügelt? Auf jeden Fall sehr spannend, dass Science Fiction Literatur/Film in der modernen Philosophie tatsächlich Beachtung finden...
Mir unverständlich bei Nick Bostroms Philosophie bzw. Simulationstheorie ist, warum im Programmiercode die Funktion mit enthalten sein soll, dass wir darüber nachdenken können, in einer Simulation zu leben. Nur, wenn wir es denken können, ist es möglich, sich gegen das System (in diesem Fall Computersimulation) aufzulehnen. Also wäre es unlogisch, denn so bringt der Programmiercode sich selbst in Gefahr, was aus Evolutionsgesichtspunkten dumm wäre.
25.04.09 18:24:06, 