Fortsetzungen erwünscht

von Ines Sey E-Mail

Auch wenn ich keinen statistischen Beweis dafür habe, so habe scheint mir, dass Menschen Fortsetzungen aller Art lieben. So funktioniert ja das Konzept einer Serie oder dass es von etlichen Filmen einen zweiten, dritten oder manchmal sogar vierten Teil gibt. Neben der Bibel rangiert wohl Harry Potter als meistverkauftestes Buch(Achtung, für Statistiker - Schätzung! Kein Beweis!). Und... Harry Potter kommt in Fortsetzungen.

Da ich selbst ja ein Fan von Fortsetzungen bin, wird dieses Buch - wenn es denn jemals fertig wird - in mehreren Teilen entstehen. Eine coole Sache wäre, die Uni-Zeit so darzustellen. Jedes Jahr wäre ein neues Buch. Es gäbe dann je nach Studiengang bzw. ob gerade Diplom oder Bachelor/Master en vouge sind 3-5 Bände.

Es wäre ganz interessant. Menschen verändern sich wahnsinnig während ihres Studiums. Menschen werden zu dem, was sie studieren. Man erkennt z.B. einen Informatiker, wenn man ihm nur 10 Sekunden gegenüber steht. Na gut, es mag etwas übertrieben sein. Aber jedes Fach bringt seine eigene Spezies hervor. Es könnte gut in Fortsetzungen gezeigt werden wie sich Menschen über Jahre hin entwickeln. Interessant wäre ebenso ein Selbstfindungsprozess eines Menschen. Allerdings würde er nicht während der Pupertät gezeichnet, sondern während der Adoleszenz.

Genau, darum soll es in dem Buch gehen: Wie jemand während eines Studiums zu sich findet, selbst Verantwortung trägt und nicht mehr auf den Schutz des Elternhauses vertrauen kann. Auch wenn Studium immer noch eine Art Cocon darstellt, fordert es einerseits, gibt andererseits aber Freiräume, sich viele Gedanken zu machen sowie vollständig zu entwickeln.

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2 Kommentare

Kommentar from: Sebastian Keller [Besucher] E-Mail · http://www.schriftstellerwerden.de
Ich hab das Bild gesehen und gedacht: "Oh Gott, lass keine Hobbits auftauchen."

Das zeigt wieder mal, wie wenig ich von jungen Schriftstellern (inklusive meiner Wenigkeit) halte.

Aber: Keine Hobbits, dafür ein erfrischender Schnelldurchlauf durch die ersten Schritte zu einem Buch. Dass man das so macht, hab ich noch nie gesehen, aber was weiß ich schon... *g*

Hey, es ist schön, mal wieder jemanden zu treffen, der das Pferd von den Charakteren her aufzäumt und nicht vom Plot.

Aber wahrscheinlich ist das einfach die weiblichere Art des Schreibens.

Und die Idee ein mehrbändiges Werk daraus zu machen, lässt mich schmunzeln. Gute Idee, aber wie viel Arbeit das ist, weißt Du, oder? Spötter und Zweifler würden da zunächst einmal fragen, ob das nötige Handwerkszeug vorhanden ist.

Nicht dass ich ein Spötter oder Zweifler wäre, aber die eine oder andere Kurzgeschichte von Dir würde ich schon gern lesen.

Liebe Grüße,
Sebastian
04.01.09 @ 19:24
Kommentar from: Ines Sey [Besucher] · http://www.inessey.de
Lieber Sebastian,

sorry, dass ich erst so spät auf deinen Kommentar antworte. Ich hatte ziemlich viel mit meinem Umug zu tun.

Danke erst einmal, dass du ihn geschrieben hast. Werde deine Vorschläge hinsichtlich der Wahl des Designs berücksichtigen, sobald ich programmiertechnisch rausgekriegt habe, wie ich das CSS meiner Hauptseite auf die Blogs übertragen kann, ohne dass es mir alles zerschießt.

Wegen des mehrbändigen Werkes verstehe ich, dass du schmunzelst, insbesondere ob der Tatsache, dass ich so selten schreibe, scheint es unwahrscheinlich, dass daraus jemals mehr wird als ein totes Blog. Aber ich sehe das nach dem Motto, gut Ding will Weile haben und wie ich auf meiner (heute veränderten) Startseite schreibe, gibt es von mir nicht sonderlich viele prosaische Werke und damit auch kaum Kurzgeschichten oder zumindest keine, die nicht zu intim sind, um hier geposted zu werden ;-)

Warum hältst du eigentlich so wenig von jungen Schriftstellern? Na ja, ich glaube, ich werde die Frage eher lieber in deinem Blog posten, weil du dich nach fast zwei Monaten ohne Reaktion wohl kaum hierher verlaufen wirst. LG, Ines
02.03.09 @ 01:00

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