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Jan wird jünger
Jan soll jünger werden. In den ersten Posts wurde er ja als 24jähriger beschrieben. Das macht es allerdings schwieriger, wenn die beiden längere Zeit zusammen studieren/lernen sollen. Auch ist es noch schwieriger für Hanna, dass die beiden nur annähernd mal auf ein Niveau kommen, wenn er schon längere Zeit studiert. Deshalb werden die beiden sich früher kennen lernen während seines ersten Semesters. Da sie ca. 2 Jahre jünger als er ist, hat sie noch genügend Zeit, um aufzuholen. Obwohl genügend Zeit natürlich relativ ist, da sie nie eine formale Schulbildung genossen hat, sondern immer nur alles aufgesogen hat, was sie um sich herum gesehen hat. So hat sich Hanna auch selbst lesen und schreiben beigebracht und sie hat eine ganze Menge aus Büchern gelernt, die niemand haben wollte.
Deshalb lernen sich die beiden kennen, wenn er 19 und sie 17 ist.
Das Studienfach von Jan
In den letzten Einträgen habe ich die Spezialisierungen der Unis beschrieben, bei denen sich Jan bewirbt und er wird darauf hoffen bei einer der drei auch in den Spezialitäten genommen zu werden. Stattdessen wird er aber bei allen drei Unis in einem Naturwissenschaftlichen Fach angenommen. Welches Fach ist wohl ein Fach, vor dem alle Schiss haben und es deshalb nicht studieren wollen. Irgendwie liegt Mathematik nahe. Außerdem habe ich selbst einmal ein Semester Mathematik studiert und kann zumindest ein bisschen was darüber erzählen. Alles andere muss ich mir wohl von einer Freundin von mir zusammenglauben. Sie hat es komplett bis zum Ende studiert, wenn auch auf Lehramt und nicht wie ich ursprünglich auf Diplom. Da sie aber immer wieder betonte, dass sie kaum Pädagogik, sondern hauptsächlich Fachkurse an der Uni hatte, wird sie wohl ein guter Ratgeber sein.
Da fällt mir auf, dass ich einige Mathematiker kenne. Da muss ich mich doch schon wieder fragen, wieso ich es damals aufgegeben habe... Na ja, wenn ich darüber nachdenke, fällt es mir wieder wie Schuppen von den Augen... man braucht eine ungeheuerliche Geduld und hohe Frustrationstoleranz. Ich bin ja recht kreativ, aber es hat mich echt angenervt, wenn ich irgendeine Beweisidee hatte, den ganzen Beweis dann zu führen, um nach einer viertel Stunde oder noch länger rumrechnen und umstellen festzustellen, dass meine Idee nicht funktionierte und mir dann wieder eine neue auszudenken. Ich weiß nicht, wie viele Ideen ich im Durchschnitt benötigte, um mal einen Beweis komplett durchzuführen, aber es waren genug. Nein, es waren zu viele für meine Geduldsspanne.
Jan wird jedoch etwas geduldiger sein, aber er wird unter anderem deshalb das Fach nicht mögen. Er wird es allerdings bis zum Ende durchziehen. Und er wird erfolgreich sein, so dass er erhobenen Hauptes aus dem Studium gehen kann. Am Anfang wird er jedoch geknickt sein, weil Mathematik so gar nicht das war, was er eigentlich studieren wollte.
Jans Studium
In einem Artikel ist ein Universitätssystem entwickelt worden, in dem der einzelne nicht entscheidet, was er studiert, sondern nur wo er studieren will. Die betreffende Uni wird demjenigen, der einen Aufnahmetest bestanden hat, dann ein Studienfach oder eine Studienfachkombination vorschlagen.
Jan hat sich für sein Studium dafür entschieden, dass er möglichst viel Auslandserfahrung sammeln kann. Deshalb hat er sich bei drei Unis beworben, die ihm genau das bieten. Alle drei sind sogenannte Eliteunis. Sie haben eine Historie mit vielen erfolgreichen Alumni. Auch haben sie viel Geld, so dass sie ihren Studenten eine gute Studiensituation bieten können.
Das trifft zwar auf folgende Unis nur bedingt zu, aber mit allen drei Namen verbinde ich etwas herrschaftliches, etwas Großes, eine große Historie eben. Diese Unis werden Humboldt Universität in Berlin, Ludwig-Maximilian Universität in München und Georg Augusta Universität in Göttingen sein. Alle drei Unis sind zwar Volluniversitäten, aber haben einen Schwerpunkt. Davon aber mehr in den nächsten Artikeln. Dafür ist auch etwas Research notwendig.
Jans Kindheit
Wie schon im letzten Artikel beschrieben, stammt Jan aus einer gut bürgerlichen Familie bei Konstanz. Sein Papa war Filialleiter einer großen deutschen Bank in Konstanz und seine Mum war zu Hause und kümmerte sich um den Haushalt und um die beiden Kinder. Jan hat noch zwei ältere Brüder. Der Älteste heißt Eduard und der mittlere heißt Friedrich. Jan ist also das Nästhäkchen der Familie. Seine Kindheit war sehr unbekümmert. Er spielte häufig allein, weil seine Brüder sehr viel älter sind als er und lieber gemeinsam etwas unternahmen. Eduard ist 8 Jahre älter und Friedrich 7 Jahre älter. Seine Eltern hatte häufig Gäste zu Hause und legten viel Wert darauf, dass die Kinder mit der Etikette vertraut waren und sich angemessen unterhalten konnten.
Jan kam erst mit dem Beginn der Schule vermehrt mit gleichaltrigen zusammen und konnte sich aufgrund seiner Wortgewandtheit immer gut darstellen, auch wenn ihn einige genau deswegen nicht mochten.
15.06.09 00:18:30, 