Kategorie: Situationen
Internet in Hannas Land
Hanna nutzt nicht nur vorhandene Portale sondern baut auch eigene. Sie lernt in der Schule oder auch über Jan Programmiercracks kennen. Diese stellen ihr eine ganze Reihe Seiten so hin, wie Hauptdarstellerin sich das vorstellt. Sie hat mit ihrem Konzept, Bilder mit Sprache zu verbinden in beiden Nationen viel Erfolg. Hanna agiert auf den Webseiten unter einem Pseudonym und auch über das Hosting können Machtinhaber nicht herausfinden, dass Hanna hinter den Kampagnen steckt.
Machtinhaber realisieren Gefahr aber erst als es zu spät ist, weil Webseiten schon einen Kultstatus erreicht haben und in dem Land täglich über 2 Mio. User Hannas Website Seiten besuchen. Ihre populärste Seite ist eine Nachrichtenseite, die wahnsinnig viel über Bilder arbeitet. Sie ist nach einem 2-stufigem System aufgebaut. Auf der ersten Stufe gibt es eine Übersicht über alle „Artikel“ (Neuigkeiten) mit einem kleinen Absatz. Auf der zweiten Stufe ist ein Artikel mit viel Text dargestellt. Jede Zeile kann auch angehört werden. Beim Anhören wird Text jeweils bei dem Wort, das gerade gesprochen wird gehighlighted. Das 2-stufige System gibt es aktuell auf fast allen Nachrichtenwebsites, aber nicht auf denen in dem Land. Dort gibt es keine Hintergrundinformationen. Sondern auf Bilder folgen immer nur noch mehr Bilder. Durch den vielen Text der zweiten Ebene wird Website auch in den „normalen“ Nationen gut in Suchmaschinen gerankt. Durch viele Bilder (insb. auf Startseite) wird Website in Suchmaschinen des Landes gut gerankt. Google hat für das Land einen eigenen Suchalgorithmus entwickelt, der Bilder höher gewichtet.
Besonders an der Seite ist auch, dass einzelne Bilder nicht nur mit Worten vertagt sind, sondern auch mit Bildern. Bilder sind in dem Netz des Landes immer in einzelne Elemente zerlegt. Jedes dieser Elemente ist klickbar und stellt einen Link dar. Internetnutzer navigieren grundsätzlich durch Bilder und Bildelemente. Bei Mouse-over Effekten werden Elemente, die geklickt werden können gehighlightet und es erscheinen Symbole. Anhand dieser Symbole wissen User, was sich hinter dem Link für eine Art Content verbirgt.
Elternliebe + Frauen als Beziehungskitt
Heute. In einem Cafe in Konstanz. Cafe Aran. Man kann dort sehr gut sitzen, kann einfach Leben sowie Menschen auf sich wirken lassen. Dort entdeckte ich zwei sehr interessante Dinge.
Erste Szene: Junge Frau schlingt ihre Arme von hinten um eine ältere Dame während diese gerade bestellen wollte. Einen kurzen Augenblick kuschelte ältere Dame in den Armen gleichzeitig bestrebt, davon wieder loszukommen. Dabei hatte sie einen sehr glücklichen Blick in den Augen. Diese Szene erinnert mich ein wenig an meine Oma. Sie hat es einerseits sehr genossen, wenn ich ihr solche offensichtlichen Liebesbekundungen zukommen lassen habe. Andererseits war ihr etwas unwohl, weil ihr ihre Eltern noch beigebracht haben, dass man im öffentlichen Raum keinerlei Affektionen füreinander zeigt. Genauso sah es bei der älteren Dame aus. Aber ihr Glück stand ihr einfach in den Blick geschrieben. Also liebe Leser, nehmt Eure Oma einfach mal in den Arm, sie freut sich darüber, auch wenn sie vielleicht etwas grantig wirkt.
Zweit Szene - nein, vielmehr Phänomen. Nur Pärchen oder Frauen/Mädchen saßen gemeinsam im Cafe. Gelegentlich saß auch einmal ein einzelner Herr zwischen den Leuten, aber es gab keine Männergruppe. Auch bei längerem Nachsinnen über meine männlichen Freunde/Bekannten sowie Thema Frühstücken bzw. tagsüber im Cafe sitzen fällt auf, dass ich (als bekennender Frühstücksausgeher) kaum Männergruppen tagsüber in Cafes antreffe. Oder auch in Museen (eine andere super Sonnstagsnachmittags-Beschäftigung) sind eigentlich nie Männergruppen. Was machen Männer am Wochenende tagsüber, wenn sie gerade keine Familie haben. Wenn ich mal so meine Single-Bekannten durchgehe, dann gehen sie Samstags meist Shoppen bzw. Erledigungen machen (aber allein). Andere besuchen Seminare (allein) oder treffen sich mit weiblichen Freunden zum Frühstücken. Tja, mehr fällt mir gerade nicht ein. Also ihr Männerwelt... was macht ihr am Wochenende tagsüber, wenn ihr nicht mit euren Frauen/Familien beschäftigt seid?
Dem muss mal auf den Grund gegangen werden.
Nationalität der Charaktere: Alle lieben Europa
Gestern hab ich überlegt, in welches Land ich die Geschichte von Jan und Terri legen soll. Diese Frage habe ich nich nicht beantwortet. Wie ich aber schon feststellte, kenne ich Frankreich im Grunde genommen zu wenig als dass ich zwei Menschen dort aufwachsen lassen kann. Deshalb wird es dafür eine andere Möglichkeit geben müssen, um französischen Flair in die Geschichte zu bekommen. Vielleicht ist einer der beiden sehr frankophil und studiert für eins oder mehrere Jahre dort. Mit so einer überlegung könnte ich auch den von meinen Ohren so geliebten Oxford-Akzent einbauen. Genau, ein Frankophiler trifft eine Anglophile in Deutschland. Cool, vielleicht sollten sie noch Spanien-, Italien-, Schweden- bzw insgesamt europaliebende Freunde und Bekannte treffen. Villeicht ist die Party, auf der sie sich kennen lernen eine Art Erasmusparty, bei der sich alle nach ihrem Austauschjahr kennen lernen. Mir ist zwar nicht bekannt, dass es so etwas gibt, aber dann erfinde ich es eben. Obwohl, ich habe eine Freundin, die viele Jahre bei Aiesec aktiv war und bei denen gibt es so Auslandsdebriefingseminare, bei denen Leute, die gerade aus ihrem Auslandspraktikum zurück kommen ihre kulturellen Erlebnisse verarbeiten können sollen, so dass sie ihre Umwelt nicht mit ihrem nun so viel breiteren Erfahrungsschatz nicht überfordern. Vielleicht sollte ich sie einfach mal fragen, wie diese Seminare abliefen, wie groß die sind und ob jedes Lokalkommitee seine eigenen Seminare macht oder ob die Deutschlandweit durchgeführt werden. Genau, ich werd sie einfach mal fragen.
Wenn die Liebe stirbt
Wenn die Liebe stirbt, stirbt auch ein Teil von einem Selbst. Das Vertrauen, das man in einen Menschen gesteckt hat, ist unwiederbringlich verloren. Mit jeder neuen Liebe passiert das wieder. Immer wieder stirbt ein Teil des Urvertrauens in Menschen - bis man irgendwann komplett sein Vertrauen verloren hat.
Dies ist das Motto eines meiner Helden. Und er/sie hat auch gleich eine Lösung darauf. Man sollte sich einfach nicht verlieben. So kann er/sie unbeschwert und glücklich leben bis er/sie doch auf ein wundervolles Gegenstück trifft, bei dem er/sie so dahin schmilzt, dass alle Vorsätze wie weg geblasen sind, um zum Schluss genau bei der selben Erkenntnis heraus zu kommen und dann hört er/sie ein wundervolles Lied von Reinhard Lakomy "Es war doch nicht das erste Mal":
"Es war doch nicht das erste Mal...
Ach, schweig doch still, du dummes Herz!
Ich geb' dich wieder her, wenn so ein Engel kommt,
denn neues Glück heilt alten Schmerz."
04.07.09 01:20:16, 