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Problemlösung

von Ines Sey E-Mail

Noch vor zwei Tagen schien es in meiner Geschichte ein wirkliches Problem zu geben - ca. 5 oder 6 verschwendete Seiten. Es schien unwahrscheinlich, dass Schulen in meiner kreierten Welt ohne Schulpflicht komplett verschwinden. Es schien logischer Privatschulen für Kinder reicher/gebildeter Eltern aufrecht zu erhalten. Allerdings würden richtig Reiche ihre Kinder eher über Privatlehrer unterrichten lassen. Deshalb wird Logik umgeschrieben. Wirklich reiche Eltern werden Kinder von Privatlehrern aus dem Ausland unterrichten lassen oder schicken Kinder auf Internate im Ausland. So rekrutiert die Landeselite ihren Nachwuchs. Hannas Vater (weiblicher Hauptdarsteller) wird zwar eine so einflussreiche Position im Unternehmen inne haben, dass er Hanna einen Job verschaffen kann. Allerdings wird er Bildung nicht wichtig genug erachten, um Hanna unterrichten zu lassen.

Eltern, die sich keine Kindermädchen für ihre Kinder leisten können oder nicht zu Hause bleiben wollen, können ihre Kinder in Kinderaufbewahrungsstationen geben. Sinn dieser Kinderaufbewahrungsstationen liegt eben in Kinderaufbewahrung statt in Lehre. Dementsprechend sind sie freiwillig, meist von den unteren Bevölkerungsschichten besucht, so dass sie auch nicht wirklich angesehen sind.

Somit passt Hannas Geschichte wieder.

Umsonst geschriebene Seiten

von Ines Sey E-Mail

Seit Tagen bastle ich nun an einem Kapitel, in dem Hauptdarstellerin Hanna mit 9 Jahren lesen lernt bzw. es sich selbst bei bringt. Dies macht sie, indem sie auf dem Dachboden Bücher findet, darunter auch eine Fibel. In einem solchen Buch kann man durch Zusammenbringen von Bildern und Wörtern schon lesen lernen. Wie dem auch sei, Hanna lernt es bzw. will es lernen. Problem: Hauptdarstellerin wird ständig von ihrer Nanny betreut. Im gleichen Kapitel versucht Protagonistin also Ihre Nanny loszuwerden. So weit so gut.

Doof nur, dass selbst in einer Gesellschaft, in der Lesen eher verpönt ist und es keine Schulpflicht gibt, immer noch genügend wohlhabende gibt, die ihre Kinder durchaus unterrichtet sehen wollen. Hm, wenn also Hannas Vater genügend Geld hat, um eine Rund-um-Betreuung für Hanna sicher zu stellen, würde er doch sicherlich auch an einer guten Ausbildung interessiert sein, oder zumindest an irgendeiner Ausbildung statt sein Kind den ganzen Tag nur spielen zu lassen.

Mal sehen wie sich die Dachbodenszenen anders verwerten lassen. Mal sehen, wie der Plot dann gestaltet ist, wenn davon ausgegangen werden muss, dass Hauptdarstellerin durchaus eine formale Bildung genossen hat. Oder wie eine Hauptdarstellerin ohne formale Bildung aus gutem Hause logisch verargumentiert werden kann.

Hannas Welt

von Ines Sey E-Mail

Nun habe ich tatsächlich endlich mit dem Schreiben begonnen - mit dem Schreiben des eigentlichen Textes. Nicht nur mit den Charakterbeschreibungen wie die letzten Tage und Wochen.

Dabei fällt auf, dass noch unheimlich viele Details im Kopf fehlen so als ob bisher kaum etwas ausgearbeitet ist. Doch heute fiel mir eine witzige Analogie zu Hanna's Welt ein. Im Film Wallie wird ein Raumschiff gezeigt, auf dem viele Menschen leben. Diese Menschen sehen jedoch nur ihren Bildschirm vor sich und nichts weiter. Natürlich geht dieses Bild zu weit. Doch wird es der Leitfaden für Hannas Welt.